10.03.2026 – 23.03.2026
Sonja Poerschke ist Kunstmalerin. Aufgewachsen zwischen den sanften Hügeln des Appenzellerlandes und den wilden Küsten Galiziens, trägt sie zwei Kulturen in sich, die ihr künstlerisches Schaffen tief prägen. Beide Welten, so verschieden sie auch sind, spiegeln sich in ihrer Malerei wieder. Das Erdverbundene und Sanfte des Appenzells sowie das Rauhe und Melancholische Galiziens.
Ihre Werke sind Ausdruck innerer Landschaften, die sich nicht suchen lassen, sondern entstehen – mal leise, mal drängend. Das Meer ist dabei ein ständiger Begleiter, Symbol für Erinnerung, Spiegel und Sehnsucht. Das Meer oder Wasser steht für Bewegung, Übergang und Tiefe – so wie auch der kreative Prozess selbst.
Ihr künstlerischer Weg begann in ihren Zwanzigern an einer Kunstschule in Cuernavaca, Mexiko, wo sie neben klassischer Malerei auch Aktzeichnen und Skulptur studierte. Diese Zeit war prägend und eröffnete ihr neue Welten von Form, Körperlichkeit und Materialität, wobei das Innenleben und die Gefühlswelt des Menschen für sie stets im Mittelpunkt stand. Sie widmet sich in ihren Malprojekten der atmosphärischen, poetischen Darstellung des Atlantiks, jenem Ozean, der ihre Kindheit und Jugend in Galizien tief geprägt hat. Die Arbeiten entstehen aus einer persönlichen, emotionalen Auseinandersetzung mit der Natur und sollen neue, eigene Gefühlswelten eröffnen. Ziel ist es, nicht nur die Schönheit des Meeres sichtbar zu machen, sondern seine stille, existentielle Kraft spürbar werden zu lassen und andere Menschen beim Betrachten in eine andere Welt zu entführen und so in schönsten Fall ihre eigene Gefühlswelt entdecken zu können. Alle ihre Bilder entstehen in ihrem Atelier im Appenzellerland oft nach Reisen in ihre zweite Heimat Galiziens.
Mittwoch, 11. März 15 Uhr – 19 Uhr
Donnerstag, 12. März 19 Uhr – 22 Uhr
Mittwoch 15 Uhr – 19 Uhr
Donnerstag und Freitag 14 Uhr – 19 Uhr
Samstag 11 Uhr – 19 Uhr
Sonntag, 22. März 13 Uhr – 17 Uhr