In meinen Arbeiten mit Öl auf Rohleinen verdichte ich die Intensität des Lebens – innere und äussere Erfahrungen, Bewegung und Stille.
Meine Werke stehen für Kraft und inneres Gleichgewicht. Sie laden die Betrachter:innen ein, in eine stille, mystische Bildwelt einzutauchen. Die Malerei entsteht horizontal in mehreren Schichten. Jeder Farbauftrag benötigt Zeit, Geduld und Konzentration. Einmal aufgetragen, lässt sich die Farbe nicht korrigieren – jeder Schritt bleibt Teil des Entstehungsprozesses. Das unbehandelte Rohleinen bleibt als Bildgrund erhalten. Struktur und Farbe werden Teil des Ganzen.
Meist grossformatig, entfalten die Bildkörper eine starke physische Präsenz und eröffnen Raum für Reflexion, Ruhe und eigene Wahrnehmung.
Ich bin 1957 in Winterthur aufgewachsen und habe den Beruf der Dekorationsgestalterin erlernt. Seit über 40 Jahren bin ich Kunstschaffende, mit Ausstellungen in In- und Ausland. Heute lebe und arbeite ich am Zürichsee und im Burgund (F).
Meine Arbeiten knüpfen an die alte japanische Tradition des Keramikbrennens an – den sogenannten Rakubrand, dessen Ursprung bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Diese Technik fasziniert mich seit Anfang der 1990er-Jahre so sehr, dass ich bis heute den grössten Teil meiner Objekte auf diese Weise brenne.
Meine Gefässe und Objekte entstehen ausschliesslich im Handaufbau. Der langsame Entstehungsprozess gibt mir die Zeit und den Raum, meine intuitiven Ideen unmittelbar in die Gestaltung einfliessen zu lassen. Die Stücke werden bei rund 1000 Grad Celsius mit Eisenzangen aus dem Ofen gehoben. Mit der Raku-Technik zu arbeiten, ist kein einfacher Weg: Nicht alle Stücke gelingen, manche zerspringen. Jedes Mal gleicht es einem kleinen Wunder, wenn ein Werk die Strapazen des Brennprozesses unversehrt übersteht.
Die besondere Ausstrahlung der Objekte, die im wahrsten Sinne des Wortes durchs Feuer gegangen sind, soll den Betrachter berühren. Sie trägt etwas von der Bedeutung des Namens Raku in sich, der mit «Freude», «Glück» und «Gelassenheit» übersetzt werden kann.
Ich wurde 1964 in Zürich geboren. Nach Sprachaufenthalten in Genf, Florenz, San Diego (Kalifornien) und Mexiko absolvierte ich das kaufmännische Diplom mit Bankfachabschluss. Anschliessend entschied ich mich für den künstlerischen Weg. Heute lebe ich in Richterswil und arbeite in meinem Atelier in Thalwil. Seit dem Jahr 2000 präsentiere ich meine Arbeiten in Galerien und Ausstellungen.
Montag bis Freitag 13 Uhr bis 18 Uhr
Samstag und Sonntag 12 Uhr bis 17 Uhr
16.9. 17 Uhr bis 20 Uhr
20.9. 12 Uhr bis 17 Uhr
27.9. 12 Uhr bis 17 Uhr
Véro Straubhaar
www.verostraubhaar.ch
+41 79 745 26 60
Instagram: @verostraubhhaar
CONSONANCES bringt zwei unterschiedliche künstlerische Positionen zusammen: Giorgio Avantis farbintensive Landschafts- und Bergmalerei und Magdél Wysers freie, gestisch geprägte Abstraktion. Bei beiden spielt Farbe eine Hauptrolle, allerdings auf ganz unterschiedliche Weise. Bei Avanti bleibt die Landschaft erkennbar, bei Wyser löst sie sich in Formen, Linien und Farbflächen auf. So treffen Weite und Verdichtung, Ruhe und Bewegung aufeinander – und beginnen, miteinander zu sprechen.
Giorgio Avanti malt Landschaft – aber er malt sie nicht ab. Berge, Seen und Horizonte sind für ihn Ausgangspunkte einer ureigenen Bildwelt. Was er sieht, verwandelt sich durch Farbe, Licht und Erinnerung. Ein vertrautes Alpenpanorama kann plötzlich kräftig blau, türkis, gelb oder rot sein. Und trotzdem weiss man sofort: Das ist ein Berg, das ist ein See.
Seit Jahrzehnten bewegt sich Avanti zwischen dem Erkennbaren und der freien malerischen Interpretation. Bergketten werden zu Farbzügen, Wasserflächen zu weiten Feldern. Licht und Wetter sind nicht bloss Begleiter des Motivs, sondern bestimmen seine Wirkung. Ihn interessiert weniger, einen Ort möglichst genau festzuhalten, als das, was von ihm bleibt, wenn man ihn längst wieder verlassen hat.
Avanti, 1946 in Luzern geboren, lebt seit 1980 im Kanton Zug. Er ist Jurist, Schriftsteller und seit den 1970er-Jahren autodidaktischer Maler. Seine Arbeiten wurden in renommierten Galerien im In- und Ausland sowie in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. 2019 widmete ihm die Luzerner Kornschütte die Retrospektive «Avanti!», 2022 war er an der Ausstellung «Alpensinfonie. Der Berg in der Kunst» im Hans Erni Museum Luzern beteiligt.
Für CONSONANCES präsentiert Avanti Landschafts- und Bergbilder. Sie zeigen, wie viel Freiheit in einem scheinbar vertrauten Sujet liegen kann. Die Berge bleiben Berge – und werden doch zu etwas ganz Eigenem.
Bei Magdél Wyser weiss man manchmal nicht recht, wo eine Form aufhört und eine Bewegung beginnt. Organische Strukturen, Linien, Farbflächen und Spuren des Malprozesses verbinden sich zu offenen Bildräumen. Natur und Pflanzen können anklingen, ohne dass daraus konkrete Abbildungen werden.
Ihre Inspiration findet Wyser in der Natur ebenso wie in ihrer persönlichen Wahrnehmung. Farbe ist dabei weit mehr als ein Gestaltungsmittel. Sie setzt sie spontan und mit grosser Intensität ein, arbeitet in Schichten, überarbeitet, verdichtet und lässt Linien und Flächen immer wieder neue Beziehungen eingehen. Man sieht ihren Bildern an, dass sie im Malen entstehen.
So reicht ihre Malerei von dichten, beinahe überschäumenden Kompositionen bis zu stilleren, weit geöffneten Bildern. Manches scheint sich gerade erst zu formieren, anderes hat sich bereits wieder aufgelöst. Nichts muss eindeutig benannt werden. Gerade dadurch lassen die Bilder Raum für eigene, individuelle Assoziationen.
Wyser wurde in Südafrika geboren und lebt seit vielen Jahren in der Schweiz. Ihren Weg zur Malerei fand sie über einen eigenen, nicht akademischen Zugang. Nach ihrer Tätigkeit als Mitinhaberin einer Boutique wandte sie sich ganz der bildenden Kunst zu und entwickelte als Autodidaktin ihre heutige Bildsprache. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in Madrid und New York gezeigt.
Für CONSONANCES bringt Magdél Wyser ihre freie, farbintensive Malerei in unmittelbare Nachbarschaft zu Avantis Landschaften. Bei Avanti bleibt die Landschaft erkennbar; bei Wyser wird Natur zum Ausgangspunkt für Formen, Farben und Bewegungen. Im Nebeneinander wird aus dem Unterschied ein Dialog.
Mittwoch–Freitag 13–19 Uhr
Samstag 11–17 Uhr
Sonntag 12–16 Uhr
Donnerstag, 1. Oktober 2026, 17 Uhr
Begrüssung und Begegnung mit den Künstlern
Sonntag, 11. Oktober 2026, 15 Uhr
Ausklang der Ausstellung bei einem Glas Wein
Giorgio Avanti
+41 79 444 66 56
www.giorgioavanti.ch
+41 79 258 94 06
www.brush.bio/magdelwyserart
Die Ausstellung führt den Blick vom Kleinen ins Weite. Kleine Arbeiten laden dazu ein, in feinen Details, Strukturen und Nuancen zu verweilen. Schritt für Schritt öffnet sich der Blick und findet in grossformatigen Werken einen Horizont.
Wasser, Seen und Meereslandschaften, Himmel und Wolken bilden dabei einen stillen, wandelbaren Raum. Nähe und Ferne, Detail und Weite, Bewegung und Ruhe begegnen sich und schaffen einen Übergang zwischen dem, was unmittelbar vor dem Auge liegt, und dem, was sich erst in der Ferne eröffnet.
Alexandra von Burg ist eine autodidaktische Schweizer Künstlerin, geboren und aufgewachsen im Tessin. Seit über 26 Jahren widmet sie sich der Malerei und entwickelt eine eigenständige, von Intuition und genauer Beobachtung geprägte Bildsprache. Sie arbeitet vorwiegend mit Acryl und Mischtechniken auf Leinwand. Ihre Werke sind geprägt von der intensiven Auseinandersetzung mit Landschaft, Licht, Wasser und Atmosphäre. Besonders Reisen in den Norden haben ihren künstlerischen Ausdruck nachhaltig beeinflusst. Die Weite der Landschaften, die Klarheit des Lichts und die stille Präsenz der Natur finden in ihren Bildern eine eigene, reduzierte Form. Ihre Arbeiten wurden in verschiedenen Galerien und Stiftungen gezeigt und waren an internationalen Kunstmessen vertreten.
Di, 13. Oktober 15.00 – 19.00 Uhr
Mi, 14. Oktober 13.00 – 19.00 Uhr
Do, 15. Oktober 13.00 – 19.00 Uhr
Fr, 16. Oktober 13.00 – 19.00 Uhr
Sa, 17. Oktober 10.00 – 18.00 Uhr
So, 18. Oktober 10.00 – 18.00 Uhr
Mo, 19. Oktober 11.00 – 16.00 Uhr
Alexandra von Burg ist während der gesamten Ausstellungsdauer täglich zu den angegebenen Öffnungszeiten persönlich anwesend.
Besuche ausserhalb der regulären Öffnungszeiten sind nach vorheriger Vereinbarung gerne möglich.
Alexandra von Burg
Atelier Alex
Via Principale 4a
6959 Cimadera TI
+41 79 402 67 93
alex.vonburg@bluewin.ch
www.alexvonburg.com
Eine gemeinsame Ausstellung zweier Künstlerinnen, die unterschiedliche Materialien und Ausdrucksformen miteinander verbinden.
Natalia Wüst präsentiert expressive Ölgemälde mit Motiven aus Tanz und Ballett..
Elvira Koroleva zeigt kunstvolle Werke aus Ton und Porzellan, in denen Form, Struktur und Material im Mittelpunkt stehen.
Die Ausstellung lädt dazu ein, zwei unterschiedliche künstlerische Welten zu entdecken und ihre besondere Verbindung im Dialog miteinander zu erleben.
20.10.2026 – 26.10.2026
DI-FR: 10.00-18.00 UHR
SA-SO : 11.00-17.30 UHR
20. Oktober 2026 | 17:30 – 21:00 Uhr
Wasser ist das zentrale Thema in den Arbeiten von Christa Ruoss-Haller. Es steht für Bewegung, Wandel und den stetigen Fluss des Lebens. Mitten in dieser Dynamik erscheinen Steine als Sinnbild von Ruhe, Stabilität und Beständigkeit – sie erinnern daran, auch im Wandel bei sich selbst zu bleiben.
In vielschichtigen Arbeitsprozessen entstehen plastische Oberflächen, die Schicht für Schicht aufgebaut werden. Unterschiedliche Blautöne verbinden Wasser und Himmel, Tag und Nacht zu einem harmonischen Ganzen. Die abstrakten Kompositionen eröffnen einen Raum für eigene Gedanken und Empfindungen.
Aus hellem, fein geschliffenem Holz entstehen reduzierte Skulpturen von klarer Formensprache. Trennen, Spalten und Teilen sind für Ruedi Vontobel nicht nur handwerkliche Arbeitsschritte, sondern Ausdruck persönlicher Lebenserfahrungen. Aus den Einschnitten entstehen neue Verbindungen, Spannungen und Gleichgewichte. Dreiecke und Keilformen verleihen den Skulpturen eine archaische Kraft und reduzieren den Körper auf das Wesentliche.
Zwei unterschiedliche Ausdrucksformen – ein gemeinsames Thema: Auf den ersten Blick könnten die Werke von Christa Ruoss-Haller und Ruedi Vontobel kaum unterschiedlicher sein. Hier die fliessende, vielschichtige Malerei, dort die reduzierte Form der Holzskulptur. Und doch verbindet beide Kunstschaffenden die Suche nach dem Wesentlichen. Bewegung und Ruhe, Veränderung und Beständigkeit, Trennung und Verbindung treten in einen stillen Dialog und eröffnen neue Sichtweisen. Denn eigentlich sprechen beide Künstler über dasselbe. Christa Ruoss-Haller arbeitet mit «dem Fluss des Lebens», Ruedi Vontobel arbeitet mit «den Brüchen des Lebens.»
Mittwoch, 28.10.2026 / 17:00 – 20:00 Uhr
Donnerstag, 29.10.2026 – Samstag, 31.10.2026 / 11:00 – 19:00 Uhr
Sonntag, 01.11.2026 / 17:00 – 20:00 Uhr
Mobile +41 79 487 10 56
www.art-vision.ch
Mobile +41 79 455 23 66
www.ruedivontobel.ch