28.10.2026 – 01.11.2026
Wasser ist das zentrale Thema in den Arbeiten von Christa Ruoss-Haller. Es steht für Bewegung, Wandel und den stetigen Fluss des Lebens. Mitten in dieser Dynamik erscheinen Steine als Sinnbild von Ruhe, Stabilität und Beständigkeit – sie erinnern daran, auch im Wandel bei sich selbst zu bleiben.
In vielschichtigen Arbeitsprozessen entstehen plastische Oberflächen, die Schicht für Schicht aufgebaut werden. Unterschiedliche Blautöne verbinden Wasser und Himmel, Tag und Nacht zu einem harmonischen Ganzen. Die abstrakten Kompositionen eröffnen einen Raum für eigene Gedanken und Empfindungen.
Aus hellem, fein geschliffenem Holz entstehen reduzierte Skulpturen von klarer Formensprache. Trennen, Spalten und Teilen sind für Ruedi Vontobel nicht nur handwerkliche Arbeitsschritte, sondern Ausdruck persönlicher Lebenserfahrungen. Aus den Einschnitten entstehen neue Verbindungen, Spannungen und Gleichgewichte. Dreiecke und Keilformen verleihen den Skulpturen eine archaische Kraft und reduzieren den Körper auf das Wesentliche.
Zwei unterschiedliche Ausdrucksformen – ein gemeinsames Thema: Auf den ersten Blick könnten die Werke von Christa Ruoss-Haller und Ruedi Vontobel kaum unterschiedlicher sein. Hier die fliessende, vielschichtige Malerei, dort die reduzierte Form der Holzskulptur. Und doch verbindet beide Kunstschaffenden die Suche nach dem Wesentlichen. Bewegung und Ruhe, Veränderung und Beständigkeit, Trennung und Verbindung treten in einen stillen Dialog und eröffnen neue Sichtweisen. Denn eigentlich sprechen beide Künstler über dasselbe. Christa Ruoss-Haller arbeitet mit «dem Fluss des Lebens», Ruedi Vontobel arbeitet mit «den Brüchen des Lebens.»
Mittwoch, 28.10.2026 / 17:00 – 20:00 Uhr
Donnerstag, 29.10.2026 – Samstag, 31.10.2026 / 11:00 – 19:00 Uhr
Sonntag, 01.11.2026 / 17:00 – 20:00 Uhr
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